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![//Section[@name=$Content]/left/img-map/title Karte von Griechenland](/images/ports/greece-ferries_port-alexandroupoli.jpg)

Alexandroupolis ist die Hauptstadt der Präfektur Ebros in Thrazien/Griechenland. Sie liegt ca. 14.5 km westlich des Flußdeltas des Evros, 40 km von der türkischen Grenze und 300 km von Thessaloniki. Die Entfernung zu Athen beträgt 750 km.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erkannten die Großmächte der Zeit die große strategische Wichtigkeit eines großen Hafens in der Gegend von Alexandroupolis für die weitere Umgebung und die nördlichen Nachbarstaaten. Natürlich war das Hauptziel die Anwendung ihrer geopolitischen Strategien, die bereits auf einer gut organisierten Landplanung und Einrichtungen von schnellen Transportsystemen und Häfen basierte. Der Bau des Hafens von Alexandroupolis began Mitte des 19. Jahrhunderts nach starken und eindringlichen Anstrengungen der Französischen Bahngesellschaft. Der Leuchtturm von Alexandroupolis wurde von den Franzosen erbaut und wurde am 1. Juni 1880 in Betrieb genommen.
Der Bau wurde mit hoher Dringlichkeit in Angriff genommen, da die Notwendigkeiten für die Bahn gedeckt werden mussten. Aus diesem Grunde wurden Balken von den Ruinen der Region benutzt. Die internationale Wichtigkeit des Hafens in Verbindung mit ihrer strategisch günstigen Lage bewirkten seinen ständigen Wachstum mit der selben Intensität, bis zu Beginn des 20. Jahrhundert.
Die Geschichte der Stadt geht nur bis zum 19. Jahrhundert zurück. Die Stelle wurde lange Zeit von den Fischern der Insel Samothraki benutzt und war als Dedeagatch bekannt, was ‘Mönchsbaum’ bedeutet. Der Name stammte aus einer lokalen Sage von einem weisen Derwisch, der viel Zeit im Schatten eines Baumes dort verbracht hatte und dort begraben liegen soll.
Während des Baus der Eisenbahnlinie, die Istanbul mit den größeren Städten Mazedonies verbinden sollte, entstand eine kleine Siedlung. Dedeagatch war während des Russisch-Türkischen Krieges 1877-8 von der russischen Armee besetzt worden und wurde von russischen Streitkräften bewohnt. Deren Offiziere wendeten viel Zeit und Kraft für die Stadtplanung auf, wobei sie einen Schwerpunkt auf breite Straßen legten, um rasche Bewegung der Truppen zu ermöglichen. Die Straßen sind parallel angeordnet und Sackgassen wurden vermieden, was für die Ottomanischen Städte jener Zeit mit ihren engen verwinkelten Straßen und Sackgassen sehr untypisch war.