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D’ ici vous pouvez commencer à faire votre réservation des billets on- line. C’ est l'unique mode si vous voulez acheter des billets pour voyager nell'îles Grecques.
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Herzlich willkommen auf der Insel Mykonos
ALLGEMEINES > MYKONOS
Die Insel der Winde, wie Mykonos oft genannt wird, gehört zur Inselgruppe der Kykladen und liegt zwischen Tinos und Naxos. Hauptstadt der Insel ist Mykonos oder Hora, die sich auf der Westseite der Insel befindet.
Mykonos ist zweifellos die berühmteste Insel Griechenlands und das beliebteste Urlaubsziel weltweit. Dies verdankt es seinem kosmopolitischen Charakter, dem intensiven Nachtleben, den vielen schönen Stränden und dem einzigartigen „kleinen Venedig“.
Es ist eine der ersten Inseln Griechenlands, die ihre Naturschönheiten touristisch verwertete. Mitte der 50er Jahre kamen die ersten Sommerurlauber auf die Insel. Zeitgleich begannen die Bewohner der Insel, die notwendigen Einrichtungen für die Besucher zu schaffen. So wurde Mykonos in den 60er Jahren zu einem Ziel, das nie aus der Mode kommt und wurde zur Insel der Berühmtheiten, was sie auch heute noch jährlich in immer höherem Maße ist.
Außer der kosmolitischen Seite hat die Insel jedoch auch ihre ruhige Seite, die auch diejenigen, die ruhige und entspannte Momente erleben möchten, nicht enttäuschen wird, da die Insel auch über ruhige Dörfchen und verlassene Strände verfügt.
Das Archäologische, das Laographische und das Nautische Museum, wie auch das Archäologische Museum von Delos sind einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Viele große und kleine Kirchen schmücken die Insel, während der Besuch des benachbarten unbewohnten „Heiligen Delos“ eine unvergessliche Erfahrung für jeden Besucher darstellen wird.
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GESCHICHTE > GESCHICHTE
Der klassische Mythos besagt, dass die Giganten, die Herakles während des Gigantenkrieges ausgelöscht hat, unter den imposanten Felsen von Mykonos begraben liegen. Der Name scheint sinngemäß „Steinansammlung“ oder „felsiger Ort“ zu bedeuten. Nach einer später aufgekommenen Sage ist die Insel mit dem Helden Mykonos verbunden, Sohn von König Anios von Delos, der seinerseits Sohn des Apollon und der Nymphe Roios, eines Abkömmlings von Dionysos, war. Karer und Phönizier seien die ersten Bewohner von Mykonos gewesen, während sich rund 1000 v.Chr. Ioner aus Athen hier niederließen und die früheren Bewohner vertrieben. Es heißt, dass es auf der Insel zwei Städte gab. Datis und Artafernes sagten 490 v.Chr. aus, dass es sich wohl um eine recht arme Insel, wenn auch landwirtschaftlich genutzte Insel handelte. Hauptgötter der Insel waren Dionysos, Demeter, Zeus, Apollon, Poseidon und Herakles. Sie wurde von Rom und später von Byzanz besetzt. Letztere führten im 7. Jhd die notwendigen Befestigungsarbeiten zum Schutz gegen die Arabischen Piraten aus und verblieben bis Ende des 12. Jhd auf der Insel.
Nach dem traurigen Ausgang des 4. Kreuzzuges zu Ungunsten von Byzanz im Jahr 1204 wurde die Insel an Andrea und Geremia Ghizzi abgetreten (Verwandten des Dogen Dandolo). Sie soll 1292 von Katalanen geplündert worden und 100 Jahre nach der Besetzung zur weiteren Verwaltung durch den sterbenden letzten Ghisi direkt an Venedig übergeben worden sein. Seitdem war die Insel zusammen mit Tinos im Besitz von Venedig, bis sie 1537 vom osmanischen Admiral unter Suleiman dem Prächtigen und berüchtigten Piraten Khair ad-Din Barbarossa, zerstört wurde. Während der Osmanenherrschaft untersteht sie dem Anführer der ottomanischen Flotte, Kapoudan Pasha und verwaltet sich nach dem System der Zeit fast autonom, mit lokalen Verwaltern, die so gut wie möglich versuchen, den Abstand zwischen den Türken und den Venezianern, die sich erst mit der Übergabe von Tinos an die Osmanen im Jahr 1712 aus der Gegend zurückziehen, zu waren.
Die Bevölkerung von Mykonos (die sich in neueren Zeiten zwischen 2.000 und 5.000 bewegt), wurde mehrmals bis Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts durch Immigranten (aus Kreta oder den näher gelegenen Inseln Naxos, Folegandros, Sikinos, Mykonos u.a.) verstärkt, wenn die Sterblichkeitsrate nach Epidemien und häufigen Kriegen sehr hoch war. Die Insel bot sich auf Grund seiner geographischen Lage als Versorgungshafen für die ausländischen Handelsschiffe an.
Die Mykoniaten waren allgemein als gute Seefahrer anerkannt und begannen, sich sehr erfolgreich mit Schiffahrt und Handel zu beschäftigen, nachdem sie sich zunächst als Piraten versucht hatten. Die aktive Beteilung am Aufstand der Inseln „Orlofika“, 1770-74, nach den Anstiftern, den russischen Orloff-Brüdern. Dieser ging glücklicherweise zu Grunsten der russischen Zarin Ekaterina II. aus, aber auch zum Wohl der Inselbewohner, da sie hierdurch günstige Handelsbedingungen gewannen.
Während des Aufstandes von 1821 wurden die Mykoniaten von der Inselheldin Manto Mavrogenos geführt, Tochter einer mächtigen Adelsfamilie und in Triest in der Gesinnung der Aufklärung aufgewachsen, und konnten einen Angriff der türkischen Flotte im Jahr 1822 abwehren und mit vier voll ausgerüsteten Schiffen am Freiheitskampf mitführen. Zwei der Schiffe wurden von Manto unterhalten, wodurch sie ihren ererbten Besitz verlor.
Mit dem neuen griechischen Staat bildet sich auf der Insel eine dynamische bürgerliche und kleinbürgerliche Klasse, die ihre Kontakte insbesondere mit Südrussland (Odessa, Städte der Krimhalbinsel) pflegt, aber auch mit Alexandria, Smyrne, Syros, Italien (Livorno), Frankreich (Marseille) und Konstantinopel. Durch die Erfindung der Dampfmaschinen gegen Ende des 19. Jhd und der Öffnung des Kanals von Korinth (1904) verliert sie einen großen Teil ihrer Kraft und viele Mykoniaten wandern aus, um ihr Glück im Ausland zu versuchen (bis zum 1. Weltkrieg nach Russland, danach in die USA) oder in den neuen Bürgerzentren von Athen und Piraeus. Eine Änderung der demographischen Gegebenheiten erfolgt erst Jahrzehnte später (um 1930) durch den Tourismus.
Archäologische Ausgrabungen durch die Französische Archäologische Schule von Athen in Delos, bereits 1873 in Angriff genommen, brachten die Insel durch ihre Nachbarschaft zur Heiligen Insel der Antike als einen beliebten Urlaubsort für die „Elite“ ins Spiel, die Griechenland als Kulturort besuchte. Bereits seit 1930 hatte die Insel viele Besucher, die neben den beeindruckenden Altertümern von Delos auch die seltenen Schönheiten von Mykonos entdeckten. Mit dem sprunghaften Anstieg der Tourismusindustrie im Südeuropa der Nachkriegszeit passt sich Mykonos der neuen Situation an und erobert sich durch Fleiß und ihren unvergleichlichen Stil einen der beneidenswertesten Plätze des Reisemarktes.
GESCHICHTE > ARCHÄOLOGIE
Drafaki, Vrissi, Glastros, Platis Gialos
Über die ganze – bis vor wenigen Jahren rein landwirtschaftlich genutzte –südliche Region der Insel findet man viele interessante kleine Denkmäler: In Drafaki (Paspari) kann man einige sehr alte aber gut erhaltene flächdachige Kirchlein besichtigen. In Vryssi wurde ein für die Kykladen ungewöhliches Tholosgrab aus der mykenischen Periode, mit reichhaltigem und interessanten Grabbeilagen, die die besondere Beziehungen der Insel mit den hellenischen Zentren auf dem Festland bezeugen. In der selben Gegend findet man wundervolle Taubenschläge in alten Gärten, mit ihrer charakteristischen Dekoration.
Auf dem Land von Mykene sind die Überreste einiger antiken quadratischen oder runden Türme erhalten, die wahrscheinlich zu einem Verteidigungssystem der Insel gehörten: Der Turm von Leno mit ca. 10 m Durchmesser, ist bis zu einer Höhe von ca. 1.80 m erhalten, wobei noch Spuren der Befestigungseinfriedigung zu sehen sind. Neben dem Turm stehen zwei frühchristliche Kirchlein.
Der Turm bei Portes überblickt Platys Yalos und ist um einiges kleiner (ca. 3.5 m), beeindruckt aber durch sein gut erhaltenes Tor, das von drei großen behauenen Granitblöcken gebildet wird.
Kalafatis - Divounia
Im Nordosten, in Ano Meras, gegenüber dem Strand von Kalafati findet man auf dem kleinen Zwillingskap Spuren einer prähistorischen (protokykladischen) Akropolis.
Ftelia - Poros
An vielen Stellen auf der Insel, wie in der Bucht Panormos, wurden prähistorische Einrichtungen gefunden. Die bedeutendste scheint die neolithische Siedlung Ftelia zu sein, deren Funde auf 4.500 v.Chr. datiert werden. An der selben Stelle soll aus der archaischen Periode das Grab des Aeantas, einem Helden des Trojanischen Krieges, liegen, der auf Mykonos verehrt wurde.
GESCHICHTE > MYTHOLOGIE
Der Sage nach erhielt Mykonos ihren Namen vom Helden Mykonos, Sohn des Anios von Karystos, König von Delos. Es gibt auch Berichte darüber, dass auf der Insel der homerische Held Aeantas begraben liegen soll und dass das Tholos-Grab und die Spuren mykenischer Besiedlung im Westen der Insel und anderswo hiermit in Verbindung stünden.
Die Mythen besagen, dass Herakles während der Gigantomachie die Giganten, die die Insel bevölkerten, getötet und unter den Felsen begraben habe.
GESCHICHTE > ARCHITEKTUR
Chora ist die historische Hauptsiedlung der Insel. Im Binnenland verstreut findet man traditionelle Landhäuser, die sogenannten „Dörfer“, die in Gruppen in den natürlichen Becken erbaut wurden, wo die Wasserzufuhr und Nutzland gesichert sind. Die relativ furchtbare Hochebee im Osten der Insel, das malerische Ano Mera, ist dicht durch diese „Choria“ besiedelt.
Die Stadt Chora liegt an der Westküste der Insel, am Meer, zwischen den Buchten Korfos und Tourlos und dehnt sich über den flachen Schwemmboden westlich des Hügellandes bis zum niedrigsten Felsen des mittelalterlichen Kastells aus. Damit setzt sie sich von den meisten anderen Siedlungen der ägäischen Inseln ab, welche zumeist amphitheatrisch an Hängen und Bergspitzen in sicherer Entfernung zur See erbaut sind.
Im Gegensatz hierzu gibt die ebene Bebauung von Chora das Gefühl eines labyrinthartigen aber einheitlichen und gleichmäßigen, durch weiße Massen und leere Flächen geformten Innenraumes Dieser Eindruck wird auch durch die einheitliche Höhe der zumeist zweistöckigenn Gebäude und die ähnliche Dekoration der Außenbereiche (Öffnungen, Balkone, Treppen und Bänke) und Farben.
All diese Charakteristika geben dem Spaziergänger in Chora den Eindruck, sich ständig in einer freundlich gesinnten Umgebung zu befinden, jedoch nur der Blick aufs Meer, wo möglich, gibt die Möglichkeit zur Orientierung. Durch die Jahrhunderte hindurch behielt der Ort trotz Änderungen und neuer Stadtteile sein einheitliches Bild, das er heute noch vorweisen kann.
Wie bei den meisten Orten der Ägäis, unterscheiden sich die Häuser je nach der Breite ihrer Front in „schmal- oder breitfrontig“. Besondere Eigenheit dieser Gebäude ist, dass der Besitzer des Erdgeschosses nicht unbedingt auch Besitzer des Obergeschosses und des über dem Gebäude befindlichen „Luftraumes“ sein muss, wobei letzteres als eigenständiges „Grundstück“ gelten und von einem dritten Besitzer bebaut werden kann.
Jeder Häuserblock besteht zumeist aus Häusern der selben Bauart, die untereinander viele Ähnlichkeiten vorweisen. Der Zugang zum Obergeschoss erfolgt immer über eine Außentreppe, die von der Straße aus zu erreichen ist. Die Holzgelände der Treppe („balli), die geschlossenen Holzbalkone („boudia“), die Brüstungen, die gestrichenen Regenrinnen („kanali“) und die oft kunstvoll dekorierten Schornsteine („kapassi“) sind in jedem Viertel, je nach Epoche und der gesellschaftlichen Klasse der Bewohner und den Mitteln immer in ähnlicher Form und aus ähnlichen Materialien erbaut. Die innere Anordnung, insbesondere der schmalfrontigen Häuser, ist einfach und funktionell. Sowohl im Erd- als auch im Obergeschoß wird der erste längliche Raum in zwei Hauptbereiche getrennt. Diese Häuser haben meist jeweils eine Tür und ein Fenster pro Geschoß. Im Gegensatz hierzu geben die breitfrontigen Häuser bessere Möglichkeiten der Zimmereinteilung.
Die Dachterrasse wird immer auf die selbe Art hergestellt. Auf Rohr oder Bretter während üblicherweise Kastanienbretter gelegt. All dies liegt auf dem Travesoni oder dem Steinbogen („kamara“). Auf dieses Geflecht werden Algen zur Isolierung gestreut und hierüber Schlamm, welcher regelmäßig gekalkt wird, so dass sich eine undurchdringliche Kruste bildet.
Für die Wände wird hauptsächlich lokales Granitgestein benutzt, der in ungleichmäßige Steine zersschnitten ist. Zum Verputzen dient grober Sand, der mit Kalk vermischt ist und nur einmal aufgelegt wird. Der Belag erfolgt ausschließlich mit der Kelle, ohne weiteres Werkzeug oder Verdickung. Dieser Verarbeitungsweise ist die typische Plastizität der traditionellen kykladischen Bauten zu verdanken.
Für die "Choria" (Farmanlagen) von Mykonos benutzt man die selben Materialien wie für die städtischen Gebäude, jedoch vermitteln sie eine ganz unterschiedliche Ästhetik, die duch den Gegensatz der blendend weißen Wände zu den grauen Granitfelsen, der Kaktusfeigenbäume und der Rohrpflanzen. Die generelle Anordnung jeder Anlage besteht aus dem Hauptgebäude, das normalerweise aus zwei oder drei Zimmern besteht (Wohnzimmer, Küche, Schlafzimmer) und dem gekalkten Hof, der einen untrennbaren Teil des Chorio bildet.
Aus der Luft sieht das „Chorio“ wie ein L aus. Hilfsräume und sonstige Einrichtungen ergänzen die Anlage. Diese Ergänzungen können der Heuschober, der Holzofen, der Viehstall, Taubenschlag oder das Patitiri (=der Raum, in dem die Trauben zu Wein gestampft werden), das Feld, der Ziehbrunnen oder die Zisterne u.a. sein. Oft haben diese Anlagen auch eine kleine Familienkapelle, in denen traditionell die Knochen der Ahnen aufbewahrt werden.
Die „Choria“ von Mykonos sind einfach und harmonisch in die Felsenlandschaft mit ihren begrenzten Ressourcen eingefügt und können die Bedürfnisse der Familien auf der Insel befriedigen. Sie sind das Paradebeispiel dafür, wie der Mensch in der oft unfruchtbaren und felsigen Landschaft der Kykladen Inseln der Landwirtschaft schaffen konnte, mit alleinigen Mitteln ihren Erfindungsreichtum, die Sonne, die Luft und das Meer.
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