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Herzlich willkommen im Regierungsbezirk Heraklion
ALLGEMEINES > VERWALTUNGSBEZIRK HERAKLION
Der Verwaltungsbezirk Heraklion stellt den mittleren Teil Kretas dar und grenzt östlich an den Bezirk Lassithi und westlich an den Bezirk Rethymnon. Die nördliche Grenze stellt die Kretische See dar, südlich die Libysche See. Es ist der größte Verwaltungsbezirk Kretas mit mehr als 300.000 gemeldeten Einwohnern. Die Hauptstadt ist Heraklion und es besteht aus 7 Provinzen. Die Provinzen Malevisi, Temenos und Pediada befinden sich an der Nordküste, Pirgos, Monofatsi, Kainouri und Viannos im Zentrum und der Südküste.
Die Ebenen und Täler im Zentrum und Norden des Bezirkes sind fruchtbar, während die restliche Landschaft von Bergen bedeckt ist, die bis zur Südküste reichen. Das Klima ist mediterran mit mildem Winter und heißem Sommer.
Die Bewohnung dieses Bezirkes beginnt in der Neusteinzeit, auf die reiche Geschichte in der minoischen, byzantinischen und venetianischen Periode folgen. Diese Vergangenheit in Verbindung mit der finanziellen und der touristischen Entwicklung der heutigen Zeit haben zur Folge, dass der Verwaltungsbezirk Heraklion sowohl das historische als auch ökonomische Zentrum der Insel darstellt.
Eine große Fülle archäologischer Anlagen, kilometerlange Sandstrände und die blaue See an der Nord- und der Südküste, historische Monumente über den ganzen Bezirk verteilt, Vergnügungszentren aber auch Orte der Ruhe, formen das vielfältige Gesicht des Bezirkes Heraklion.
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GESCHICHTE > GESCHICHTE
In der Umgebung der Stadt befinden sich Siedlungen aus der Neusteinzeit. Auch wenn nur wenige Fundstücke zum Beweis gefunden wurden, glaubt man, dass die Stadt der Hafen von Knossos war. Die Sarazenen eroberten die Stadt im Jahr 824 n. Chr. und nannten sie El Khandak (Festung des Grabens) als sie die große Grabenanlage um diese herum bauten. Die Stadt wurde vom Heer von Byzanz nach vielen Versuchen im Jahre 961 n.Chr. zurückerobert. Zweihundert Jahre später wurde das Kaiserreich durch die Kreuzritter aufgelöst, welche die Regierung übernahmen und die Herrschaft über Kreta an die Venezianer übertrugen, zum Preis von 1.000 Silbermünzen.
Während der Besetzung durch Venedig blühten in „Candia“, so nannten diese die Stadt, die Künste, und die Stadt verwandelte sich in einen Ort der Künste und des Schrifttums. Viele gebildete Bürger und Künstler fanden hier Zuflucht nach dem Fall von Konstantinopel im Jahre 1453.
Die Venezianer begannen im Jahre 1462 mit dem Bau der Stadtfestung, welcher über 100 Jahre dauerte. Die Stadtmauern waren über vier Kilometer lang, in Dreiecksform mit sieben Bollwerken. Die Venezianer bauten die Hafenanlage und viele Gebäude geschmackvollster Architektur. Die strategische Bedeutung der Befestigungsanlage zeigte sich während der Belagerung durch die Türken, welche 21 Jahre dauerte und eine der größten in der Geschichte war. Die endgültige Übergabe erfolgte im Jahre 1669 nachdem 100.000 Türken und 30.000 Venezianer getötet worden waren.
Die türkische Besatzung kostete die kretische Bevölkerung am meisten, auf Grund der erzwungenen Konversion zum Islam. Ab 1820 erfolgten in regelmäßigen Abständen Rebellionen gegen die türkischen Besatzer, die in einen ständigen Andartenkrieg übergingen. Die Bevölkerung von Heraklion stieg nach dem Jahre 1913, als Kreta sich mit Griechenland zu einem gemeinsamen Staat verband, sprunghaft.
Auf Grund seiner strategischen Stellung war die Stadt eines der Hauptziele der deutschen Wehrmacht im Jahre 1941. Die Bombenabwürfe während des Kampfes um Kreta fügten der Stadt große Schäden zu, jedoch wurde diese nach dem Krieg großflächig wieder aufgebaut.
GESCHICHTE > ARCHÄOLOGIE
Knossos
Der Palast von Knossos ist das größte erhaltene Zentrum des Minoischen Reiches. Es handelt sich um eine Gebäudeansammlung in 5 km Entfernung vom Stadtzentrum von Heraklion, auf einer Fläche von 22.000 m2. Es wurde auf einem größtenteils künstlichen Hügel angelegt und war der beeindruckendeste der minoischen Paläste. Knossos war das Verwaltungszentrum des Bezirkes. Der erste Palast wurde ca. 2000 v.Chr. erbaut. Der Sage nach war dies der Sitz von König Minos.
Um 2000 v. Chr. wurde der alte Palast an der Südseite der Stadt erbaut und durch ein Erdbeben um 1900 v.Chr. wieder zerstört. Er wurde unmittelbar darauf wieder aufgebaut, jedoch um 1700 v.Chr. erneut durch ein Erdbeben zerstört. Die einheitliche Planung von Phaistos und Mallia stehen im Gegensatz zum ersten Palast von Knossos, welcher vielleicht um bereits existierende Gebäude aus der Vorpalastzeit herum gebaut wurde. Die Planung zeigt generell keine geraden Gänge. Auf diesen Details in Verbindung mit der komplizierten Architektur basiert der Mythos des Labyrinthes. Gleich darauf wurde der neue, noch beeindruckendere Palast erbaut, die Herrschaft hatten inzwischen Achaische Könige übernommen, die als absolute Monarchen die Regierung übernommen haben (1500 v.Chr.) Der Palast wird Mitte des 14. Jhd. v.Chr. erneut zerstört, diesmal durch Feuer und wird dann nicht wieder aufgebaut.
Die ersten Ausgrabungen in Knossos begannen 1878 unter M. Kalokairinos und wurden 1900 durch den Engländer Arthur Evans fortgesetzt., der das Hauptgebäude des Palastes entdeckte. Die Arbeiten wurden bis 1931 weitergeführt, als Evans mit dem Wiederaufbau des minoischen Palastes begann.
Phaistos
Der Palast von Knossos ist einer der wichtigsten minoischen Paläste und der zweitgrößte (ca. 18.000 m2) nach Knossos. Es ist auf einer Anhäge an der Westseite der größten und fruchtbarsten Ebene Kretas – Messara – erbaut. Über Phästos herrschte Radamanthes, der Bruder von Minos. Die Erbauung wird auf 1900 v.Chr. geschätzt. Nach 200 Jahren wurde er durch ein Erdbeben zerstört und erneuert und luxuriöser wiederaufgebaut, um 1450 v.Chr. wieder zerstört zu werden, aller Wahrscheinlichkeit nach durch den Ausbruch des Vulkans von Santorini.
Die Erforschung des Palastes begann im Jahr 1884 durch die Italiener Fed. Halbherr und Ant. Taramelli. Nach der Gründung des Kretischen Staates im Jahr 1898 führten Halbherr und L. Pernier Ausgrabungen durch (1900-1914), welche später durch Doro Levi (1950-1971) fortgesetzt wurden, unter der Schirmherrschaft der Italienischen Archäologischen Schule von Athen. Parallel zu den Ausgrabungen wurden kleinere Flächen wiederaufgebaut bzw. befestigt. Einige Bereiche des Palastes werden durch Betonplatten oder Plastikfolien geschützt.
Königsvilla von Agia Triada
Ein sehr bedeutender Ausgrabungsort im Zentrum Kretas befindet sich in der Nähe von Phaistos. Agia Triada liegt in einer bezaubernden Landschaft 64 km südwestlich von Heraklion und 3 km südlich von Phaistos. Die Königsvilla (oder der kleine minoische Palast) von Agia Triada wurde etwa 1600 v.Chr. auf einem Hügel erbaut und bietet in architektonischer und künstlerischer Hinsicht viele Erkenntnisse und Fundstücke. Einige Forscher glauben, dass es sich um den Sommersitz des Königs von Phaistos handelt, während andere der Meinung sind, dass die Villa nach der Zerstörung als neue Wohnstätte erbaut wurde.
Um 1400 v.Chr. wurde die Königsvilla zerstört. Das bedeutendste und interessanteste Fundstück ist der Sargophag, den die Italienische Archäologische Schule dort ausgegraben hat. Die Grabungen wurden durch diese Vereinigung in den Jahren 1902 bis 1905 und 1910 bis 1914 vorgenommen.
Mallia
Mallia war eine bedeutende Minoische Stadt mit einem Palast, der in der Größe den Palästen von Knossos und Phaistos ähnelt, jedoch weniger imposant und einfacher gestaltet war. Die Anwesenheit des Menschen in der Neusteinzeit ist nur durch Scherbenfunde belegt. Die Besiedlung der Gegend war von der Mitte des 3. Jahrtausends an durchgehend bis zum Ende der Vorgeschichte. Es wurden keine Wandmalereien oder bemalte Keramikstücke gefunden, was den provinziellen Charakter bezeugt. Aus der Lage der Stadt kann ersehen werden, dass es sich um ein bedeutendes Seezentrum der Minoer handelt. Der Palast wurde um 1450 v.Chr. zerstört. Die Ausgrabungen begannen 1915 durch Josef Chatzidakis und werden von der Französischen Archäologischen Schule fortgeführt.
Gortyna
Die Gegend wurde erstmals zum Ende der Neusteinzeit bewohnt, während die nächste Entwicklungsperiode in der nachminoischen Zeit war. Überreste der archaischen Periode wurden in der Umgebung der Akropolis gefunden, während die große Steinplatte mit den eingemeißelten Gesetzestexten (5. Jahrhundert v.Chr.) den hohen Entwicklungsstand der Stadt in jener Zeit bezeugt, welche sich auch in der hellenistischen Zeit fortführte.
Während der römischen Periode ging Gortyna eine Allianz mit Rom ein, ohne Widerstand zu leisten. Dies war die Glanzzeit des Ortes als Hauptstadt von Kreta und Kyrene (Nordafrika). Die Stadt wurde 824 n.Chr. von den Sarazenen zerstört.
Amnissos
Die Besiedlung von Paliohora (Amnissos) beginnt in der Mittelminoischen Periode (19. Jahrhundert v.Chr.). Der Name wird als a-mi-mi-so auf den Tafeln der Linearschrift B aufgeführt. Die „Villa der Lilien“ wird im 15. Jhd. v.Chr. durch einen Brand zerstört. Die Gebäudegruppen C und E werden bis zum 12. Jhd. weiter bewohnt. Im 7. Jhd. v.Chr. (archaische Periode) wird das Heiligtum des Zeus Thenatos gegründet und bis zum 2. Jhd. n.Chr. benutzt. Der Hügel wird auch während der Herrschaft durch Venedig bewohnt. Die Siedlung wurd, wie auch die übrigen Teile aus der Minoischen Epoche, durch einen gewaltigen Brand zerstört, wahrscheinlich durch den katastrophalen Ausbruch des Vulkanes von Santorini.
GESCHICHTE > MYTHOLOGIE
Die Herkunft der Bezeichnung Kreta konnte nicht mit Sicherheit festgelegt werden, da verschiedene sich widersprechende etymologische Erklärungen existieren. Eine der Hesperiden hieß Kreta, wie auch die Gattin des Königs Minos und eine der Nymphen, mit der sich Zeus Ammon vermählte. Ebenso kann Kreis, der Sohn von Zeus und der Nymphe Ida der Insel den Namen gegeben haben, vor allem da der höchste Berg der Insel den Namen seiner Mutter trägt. Kreta wird nach Meinung vieler Historiker seit der Altsteinzeit bewohnt, und somit durchgehend seit ungefähr 10.000 Jahren. Wenn auch die Minoische Kultur ein einschließlich kretisches Phänomen darstellt, das nicht auf das griechische Festland übergriff, hat Kreta einen besonderen Platz in der griechischen Mythologie und spielt eine wichtige Rolle vom Anbeginn der griechischen Kultur. Zeus, Vater der Götter und der Menschen, wurde in den Diktaion oder Idaion Andron geboren. Auch nach der Entführung der Europa von den Gestaden Phöniziens im heutigen Libanon floh er nach Kreta.
Europa gebar drei Söhne, Minos, Radamanthes und Sarpedon. Nachdem Minos sich die Insel unterwarf, vermählte er sich mit der Magierin Pasiphae, Schwester der Kallypso und der Zirze, beide Hauptfiguren der Odyssee. Minos weihte dem Poseidon einen Tempel und bat ihn, ihm einen Stier zu schicken, um ihm diesen zu opfern.
Der weiße Stier, den Poseidon ihm sandte war so schön, dass Minos beschloß, einen anderen Stier an seiner Stelle zu opfern. Dies wurde von Poseidon als Frevel angesehen und erzürnte ihn so sehr, dass er Pasiphae dazu verfluchte, sich heftig in den riesigen weißen Stier zu verlieben.
Um ihre starke Begierde zu befriedigen, versteckte sich die Gattin des Minos in dem hölzernen Abbild einer Kuh, welches Daedalus für sie baute, und vereinigte sich mit dem Stier. Als Frucht dieser Handlung gebar sie den Minotaurus, ein Ungeheuer halb Mensch halb Stier. Der Minotaurus wurde in das Labyrinth gesperrt, welches ebenfalls von Daedalus erbaut wurde, in dem er von dem Athenischen Prinzen Theseus getötet wurde. Theseus befreite so die Stadt Athen von der Verpflichtung, jedes Jahr 10 junge Männer und 10 junge Frauen für die Ernährung des Minotaurus zu senden.
GESCHICHTE > ARCHITEKTUR
Ein bemerkenswertes Charakteristikum der Inselbesiedlung ist die Lage der drei Hauptstädte (Chania, Rethymnon, Heraklion) an der Nordküste – zur Kontrolle der Ägäis – an bereits während der Antike besiedelten Stellen, so dass die Entwicklung der Siedlungen ununterbrochen ist.
Außer den Städten hat die Insel viele Dörfer mit festen oder periodischen Bewohnern. In der Hauptsache sind diese Orte in den Bergen oder auf Anhöhen gelegen.
Die Siedlungen in den Berggegenden waren halbkreisförmig um Berghänge herum gebaut oder auf Hügelspitzen, so dass natürliche Festungen entstand, die dem Schutz vor Piratenangriffen diente. Die halbkreisförmige Auslegung folgte der Form des Hügels und um die Kirche, den Hauptplatz und das Kafeneion herum. Die Bebauung ist meist dicht und fortlaufend – wie generell in den befestigten Siedlungen, deren Hauptanliegen der Schutz vor denn Piraten war – in anderen Gegenden jedoch licht und frei. Die Siedlungen sind harmonisch in die Landschaft eingefügt sind durch ihre Lage meist in de das Obere, das Mittlere und das Untere Dorf getrennt.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Küste auf Grund der Geißel der Piratenangriffe nur spärlich besiedelt. Durch diese waren die Bewohner gezwungen, sich in die großen befestigten Städte oder das Inselinnere zurückzuziehen, in nur schwer zugängliche und uneinsehbare Stellen. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die verlassenen, von den Venezianern gegründeten Küstenorte Agios Nikolaos (Castle Mirambello), Sitia, Palaiohora (Selino), Panormo(Castle Milopotamo) neu besiedelt.
Außer der hauptsächlichen Befestigung der Haupthäfen wurde die Abwehr der Insel durch eine Reihe von Burgen (Castelli) verstärkt, die an strategisch bedeutenden Stellen erbaut wurden. ( Kastell von Gramvousa, Spinalonga, Frangokastello).
Ein nennenswertes Beispiel von Renaissance-Architektur auf Kreta sind die Türme der Venezianischen Feudalherrscher, die über ganz Kreta verteilt sind und von denen aus die Besitzer ihre Ländereien und die Pächter kontrollierten.
Wenn die Befestigungsanlagen, Kastelle und venezianischen Türme Beispiele für die Macht und Stärke sind, sind die Paläste, Brunnen, Loggien, Uhren, Plätze und Denkmäler in Heraklion, Rethymnon und Chania die Beispiele für Pracht und Adel. Die Architektur der Renaissance beeinflußte den Bau von Wohnhäusern, Kirchen und Klöstern (Kloster Arkadi, Kloster Agia Triada in Akrotiri).
Die in Rethymnon und Chania erhaltenen venezianischen Wohnviertel sind einige der wenigen Muster, die im hellenischen Raum noch existieren.
In den Landgegenden begegnen wir vielen Wohnhäusern und Türmen, Villen und venezianischen Landhäusern, sowie behauenen Steintoren. Viele kretische Dörfer haben die Ölpressen, die Landhäuser mit Terrassen- oder Schrägdach erhalten.
In ihrer einfachsten Form bestehen die Häuser aus einem einzigen Raum, ich dem sich alle Funktionen vereinigen. Dieser Raum hat einen Eckkamin, der zum Kochen und zur Beheizung benutzt wird. Oft gibt es eine Erhöhung, die zum Schlafen benutzt wird, das Dachzimmer, und der darunterliegende Raum wird als Speicher benutzt. Die Hausbedeckung besteht aus Holzlatten. Wenn ein Anbau notwendig wird, wird ein hölzerner Stützbalken eingefügt.
In späteren Jahren wird der hölzerne Stützbalken durch einen steinernen, halbkreisförmigen Bogen (Kamara) ersetzt. So entsteht das kretische Bogenhaus , dem wir auf der ganzen Insel begegnen. Der Bogen trennt das Haus in zwei Teile. Während sich dieses Bogenhaus weiterentwickelt, wird ein zweiter Bogen hinzugegfügt, so dass ein doppelbögige Haus entsteht.
In der Hora Sfakion und der näheren Umgebung in Küstennähe hat sich aus dieser Form eine weitere herausgebildet, bei welcher Anbauten im rechten Winkel erfolgen und in der endgültigen Form zweistöckige Wohnhäuser entstehen. Hier wird die Ästhetik stärker beachtet, durch hölzernen Trennwände, größere, in starken Farben bemalte Türen und Fenster, Putz und Gipsverzierungen.
Hauptsächlich auf der Westseite der Insel haben die Häuser Ziegeldächer, sind meist zweistöckig mit einer hölzernen Innentreppe, die oben an einer Falltür endet, die zu den Schlafräumen führt. Der Hof – falls vorhanden – wird von hohen Pferchzäunen umgeben, deren Durchgang ein gebogenes Aussentor bildet.
Die Öffnungen sind groß und werden von behauenen Steinrahmen umgeben, an deren oberem Ende sich Steingesime als Regenschutz befinden. All diese Details wie auch das Tuffgestein, dass zum Schutz verschiedener Teile des Gebäudes benutzt wird, bezeugen einen starken venezianischen Einfluß auf die Volksarchitektur der Gegend.
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