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D’ ici vous pouvez commencer à faire votre réservation des billets on- line. C’ est l'unique mode si vous voulez acheter des billets pour voyager nell'îles Grecques.
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Στο βήμα αυτό επιλέγετε εάν το ταξίδι σας είναι απλή μετάβαση, εάν θα είναι μετ’επιστροφής ή θα γίνουν πολλαπλά ταξίδια με μια κράτηση.
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Herzlich willkommen im Regierungsbezirk Chania
ALLGEMEINES > VERWALTUNGSBEZIRK CHANIA
Der Regierungsbezirk grenzt auf drei Seiten ans Meer und liegt im Westteil von Kreta. Er hat ungefähr 150.000 Einwohner auf einer Fläche von 2.376 km2, von denen der größte Teil gebirgig ist. Im Osten grenzt er an Rethymnon, im Norden an die Kretische und im Süden an die Lybische See.
Chania bietet erstaunliche Naturschönheit, aber auch viele Annehmlichkeiten, die vorsichtig in die Landschaft eingefügt wurden. Die Lefka Ori (Weissen Berge) stellen das Rückgrat des Bezirkes dar. Sie beginnen am Westende und enden kurz vor der Grenze zu Rethymnon, wobei sie große Hochebenen und viele Schluchten hinter sich lassen. Eine dieser Schluchten ist Samaria, die längste Schlucht Europas mit einer Länge von 18 km.
Trotz der stark gebirgigen Oberfläche verfügt der Bezirk über eine große Anzahl schöner Strände. Die nördlich und westlich gelegenen Strände sind größtenteils sandig und werden stark von den Nordwinden und den Meltemi des Sommers beeinflußt. Die Strände im Süden der Insel sind sandig oder kießelig, alle bieten jedoch kristallklares blaues Wasser.
Zum Regierungsbezirk Chania gehören auch die Inseln Gavdos, Gavdopoula, Souda, Agii Theodori, Elafonissi, Imeri und Agria Gramvousa. Gavdos befindet sich in der Libyschen See gegenüber von Sfakia in einer Entfernung von ca. 23 Seemeilen von Hora Sfakion und ist die einzige bewohnte Insel um Kreta und das südlichste bewohnte Ende Europas. Die restlichen Inselchen sind unbewohnt.
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GESCHICHTE > GESCHICHTE
Es gibt schwerwiegende Anzeichen dafür, dass die Region bereits vor 6500 v.Chr. besiedelt wurde, zum Beispiel Felszeichnungen in der Nähe des Dorfes Asfendos bei Sfakia, und die Steinwerkzeuge, die in der Samariaschlucht von einem schwedischen Wissenschaftler entdeckt wurden. Es gibt Anhaltspunkte dafür, dass zum Ende der Neolithischen Periode offene Anlagen in Kastelli bei Chania und bei Nerokouro Kidonias existierten.
In Minoischen Zeiten war die Gegend dicht besiedelt. In den Nachminoischen Jahren - bis 69 v.Chr., da die Eroberung durch Rom erfolgte - erblühten viele Orte wie Kydonia (das heutige Chania) - eine der bedeutendsten Städte des antiken Kreta - Amphimalta, Anopoli, Kissamos u.a.
Das antike Kydonia behielt seinen Glanz bis zur Eroberung durch die Araber (824 n.Chr.). Eine Erklärung für die Herkunft der Bezeichnung Chania ist, dass diese vom Namen „Al Chanim“, des arabischen Namens der Gegend, stammt. 961 wurde der Ort durch Nikiforos Fokas befreit und spielte bis 1204 keine bedeutende Rolle. 1252 bauten die Venezianer die Stadt erneut, nach westlichen Stadtplanungsgrundsätzen, auf und fügten später zum Schutz vor Piratenangriffen Befestigungsanlagen hinzu.
1645 wurde die Stadt von den Osmanen erobert, jedoch war deren Herrschaft niemals stabil. Insbesondere in der Region Sfakia haben sie sich niemals niederlassen können. Unter der Türkenherrschaft war die Stadt Sitz des Pascha,ab 1850 wurde Kastelli bei Chania zur Hauptstadt von Kreta ernannt. 1897, nach der Autonomieerklärung Kretas, verlassen die Türken Kreta.
Die Vereinigung Kretas mit Griechenland wird durch die Flaggenhissung in der Festung Firka am 01.12.1913 besiegelt.
Die berühmte Schlacht um Kreta im Jahre 1941 beginnt in Maleme und Galata und endet 1945 mit der Befreiung von der deutschen Besatzung.
GESCHICHTE > ARCHÄOLOGIE
Aptera
Die archäologische Stätte Aptera liegt ungefähr 10 km südöstlich von Souda. Die Gründung des Ortes wird in die Geometrische Periode (8. Jhd v.Chr.) datiert, obwohl die Stadt auf Tafeln in der Linearschrift B, die in Knossos gefunden wurden, bereits unter der Bezeichnung (A-pa-ta wa) genannt wird.
Glanzzeit ist die Hellenistische Periode, mit intensiven politischen und Handelsaktivitäten. Während der römischen Herrschaft hat der Ort die Landwirtschaft zum Schwerpunkt. Er wird im 7. Jhd n. Chr. durch ein Erdbeben zerstört.
Im 12. Jahrhundert wird hier das Kloster Agios Ioannis Theologos gegründet.
Lissos
Das antike Lissos, heute Ai-Kirkos – liegt in der gleichnamigen Bucht an der Südküste der Präfektur Chania und hatte in historischen Jahren eine bedeutende Stellung als führendes Mitglied eines wichtigen Münzbundes mit vielen benachbarten Ortschaften und zudem wichtiges Kultzentrum. Nach seiner Zerstörung im 9. Jhd. wurde es nicht wieder aufgebaut.
Von den byzantinischen Jahren bis heute lebt der Ort unter seiner neuen Bezeichnung Ai-Kirikos von Landwirtschaft und Viehzucht. Die beiden Kirchen Ai-Kirikos und Panagia sind auf den Überresten altchristlicher Basiliken erbaut worden.
Kydonia
Die heutige Stadt Chania steht an der Stelle der bedeutenden antiken Stadt Kydonia, oder ku-do-ni-ja gemäß der Tafeln in Linearschrift B. Die Überlieferungen besagen, dass es sich um eine der drei Städte handelt, die König Minos gegründet hat.
Homer bezieht sich auf die Bewohner von Kydonia als einen der fünf kretischen Stämme, während Strabon sie als die drittgrößte Stadt Kretas bezeichnet.
Seit 1966 werden systematische Ausgrabungen durchgeführt. Einige der bedeutendsten Funde werden im Archäologischen Museum von Chania ausgestellt.
Festung Frankokastello
Es handelt sich um eine venezianische Festung. Die Form ist rechtwinklig, mit eckigen Türmen an jeder Seite. Am Eingangstor kann noch der erhabene Löwe von San Marco befundet werden, sowie venezianische Adelssymbole. Die Innengebäude und die Schießscharten werden während der Türkenherrschaft im Zuge größerer Renovierungsarbeiten gebaut. Unter der Festung liegen Ruinen der Kirche von San Marco. Der Aufbau wird 1371 zum Schutz der kleinen Bucht vor den Korsaren beschlossen. Während der Herrschaft durch Venedig wird die Festung kaum genutzt und ist zu Beginn der türkischen Angriffe nicht gerüstet.
1828 befindet sich die Festung in den Händen kretischer Aufständischer und wird belagert, wobei die Türme zerstört werden.
Die Legende besagt, dass in der zweiten Maihälfte unter bestimmten Wetterbedingungen schwarze Schatten erscheinen, die sich dem Frangokastello zu bewegen. Es seien die Drossoulites, die Geister der kretischen Widerstandskämpfer, die dort ihr Leben gelassen haben.
In der Nähe der Festung befindet sich die Kirche des Agios Nikitas aus dem Jahr 1371, an der Überreste einer altchristlichen Basilika gefunden wurden.
Falassarna
Das antike Falassarna befindet sich im westlichen Ende von Kap Gramvoussa an der Westküste Kretas. Die Bewohnung der Gegend um Falassarna dauerte von der Mittelminoischen Periode bis zur Mitte des 1. Jhd. v. Chr.
Die Ausgrabungen führten zur Meinung, dass es sich um einen Piratenstützpunkt handelte, der Mitte des 1. Jhd. v.Chr. von den Römern zerstört wurde, als auch die Einfahrt zum Hafen verschlossen wurde.
Die Stadt wurde im 19. Jhd. von englischen Reisenden erneut erforscht. Diese entdeckten die Siedlung und den verschlossenen Hafen. Seit 1968 werden Ausgrabungen durchgeführt, während man seit 1986 die Abmessungen des Hafens und der umliegenden Objekte erforscht.
Polirrinia
Polirrinia, eine kretische Stadt, die ihre Glanzzeit während der Hellenistischen Periode hatte, stand an der Stelle des heutigen gleichnamigen Ortes und hatte von ihrer hohen Akropolis Ausblick sowohl auf die Kretische als auch die Libysche See.
Obwohl keine entsprechenden Funde gemacht wurden, wird ihre Gründung auf prähistorische Epochen gelegt. Dies wird auf Schriften von Strabon gestützt, der berichtet, die Stadt sei von Achäern in Verbindung mit benachbarten Ortschaften gegründet worden. Polirrinia hatte enge Handelsbeziehungen mit Sparta, Milos, Rhodos und Theben, aber auch mit Regionen, die außerhalb des heutigen griechischen Raumes liegen, wie die Ionische Küste und Ägypten.
Als Feind von Knossos und Kydonia beteiligte sich Polirrinia nicht an den Widerstandskämpfen der kretischen Städte gegen die Römer, was zur Folge hatte, dass sie der Plünderung entging.
GESCHICHTE > MYTHOLOGIE
Die Herkunft der Bezeichnung Kreta konnte nicht mit Sicherheit festgelegt werden, da verschiedene sich widersprechende etymologische Erklärungen existieren. Eine der Hesperiden hieß Kreta, wie auch die Gattin des Königs Minos und eine der Nymphen, mit der sich Zeus Ammon vermählte. Ebenso kann Kreis, der Sohn von Zeus und der Nymphe Ida der Insel den Namen gegeben haben, vor allem da der höchste Berg der Insel den Namen seiner Mutter trägt. Kreta wird nach Meinung vieler Historiker seit der Altsteinzeit bewohnt, und somit durchgehend seit ungefähr 10.000 Jahren. Wenn auch die Minoische Kultur ein einschließlich kretisches Phänomen darstellt, das nicht auf das griechische Festland übergriff, hat Kreta einen besonderen Platz in der griechischen Mythologie und spielt eine wichtige Rolle vom Anbeginn der griechischen Kultur. Zeus, Vater der Götter und der Menschen, wurde in den Diktaion oder Idaion Andron geboren. Auch nach der Entführung der Europa von den Gestaden Phöniziens im heutigen Libanon floh er nach Kreta.
Europa gebar drei Söhne, Minos, Radamanthes und Sarpedon. Nachdem Minos sich die Insel unterwarf, vermählte er sich mit der Magierin Pasiphae, Schwester der Kallypso und der Zirze, beide Hauptfiguren der Odyssee. Minos weihte dem Poseidon einen Tempel und bat ihn, ihm einen Stier zu schicken, um ihm diesen zu opfern.
Der weiße Stier, den Poseidon ihm sandte war so schön, dass Minos beschloß, einen anderen Stier an seiner Stelle zu opfern. Dies wurde von Poseidon als Frevel angesehen und erzürnte ihn so sehr, dass er Pasiphae dazu verfluchte, sich heftig in den riesigen weißen Stier zu verlieben.
Um ihre starke Begierde zu befriedigen, versteckte sich die Gattin des Minos in dem hölzernen Abbild einer Kuh, welches Daedalus für sie baute, und vereinigte sich mit dem Stier. Als Frucht dieser Handlung gebar sie den Minotaurus, ein Ungeheuer halb Mensch halb Stier. Der Minotaurus wurde in das Labyrinth gesperrt, welches ebenfalls von Daedalus erbaut wurde, in dem er von dem Athenischen Prinzen Theseus getötet wurde. Theseus befreite so die Stadt Athen von der Verpflichtung, jedes Jahr 10 junge Männer und 10 junge Frauen für die Ernährung des Minotaurus zu senden.
GESCHICHTE > ARCHITEKTUR
Ein bemerkenswertes Charakteristikum der Inselbesiedlung ist die Lage der drei Hauptstädte (Chania, Rethymnon, Heraklion) an der Nordküste – zur Kontrolle der Ägäis – an bereits während der Antike besiedelten Stellen, so dass die Entwicklung der Siedlungen ununterbrochen ist.
Außer den Städten hat die Insel viele Dörfer mit festen oder periodischen Bewohnern. In der Hauptsache sind diese Orte in den Bergen oder auf Anhöhen gelegen.
Die Siedlungen in den Berggegenden waren halbkreisförmig um Berghänge herum gebaut oder auf Hügelspitzen, so dass natürliche Festungen entstand, die dem Schutz vor Piratenangriffen diente. Die halbkreisförmige Auslegung folgte der Form des Hügels und um die Kirche, den Hauptplatz und das Kafeneion herum. Die Bebauung ist meist dicht und fortlaufend – wie generell in den befestigten Siedlungen, deren Hauptanliegen der Schutz vor denn Piraten war – in anderen Gegenden jedoch licht und frei. Die Siedlungen sind harmonisch in die Landschaft eingefügt sind durch ihre Lage meist in de das Obere, das Mittlere und das Untere Dorf getrennt.
Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Küste auf Grund der Geißel der Piratenangriffe nur spärlich besiedelt. Durch diese waren die Bewohner gezwungen, sich in die großen befestigten Städte oder das Inselinnere zurückzuziehen, in nur schwer zugängliche und uneinsehbare Stellen. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die verlassenen, von den Venezianern gegründeten Küstenorte Agios Nikolaos (Castle Mirambello), Sitia, Palaiohora (Selino), Panormo(Castle Milopotamo) neu besiedelt.
Außer der hauptsächlichen Befestigung der Haupthäfen wurde die Abwehr der Insel durch eine Reihe von Burgen (Castelli) verstärkt, die an strategisch bedeutenden Stellen erbaut wurden. ( Kastell von Gramvousa, Spinalonga, Frangokastello).
Ein nennenswertes Beispiel von Renaissance-Architektur auf Kreta sind die Türme der Venezianischen Feudalherrscher, die über ganz Kreta verteilt sind und von denen aus die Besitzer ihre Ländereien und die Pächter kontrollierten.
Wenn die Befestigungsanlagen, Kastelle und venezianischen Türme Beispiele für die Macht und Stärke sind, sind die Paläste, Brunnen, Loggien, Uhren, Plätze und Denkmäler in Heraklion, Rethymnon und Chania die Beispiele für Pracht und Adel. Die Architektur der Renaissance beeinflußte den Bau von Wohnhäusern, Kirchen und Klöstern (Kloster Arkadi, Kloster Agia Triada in Akrotiri).
Die in Rethymnon und Chania erhaltenen venezianischen Wohnviertel sind einige der wenigen Muster, die im hellenischen Raum noch existieren.
In den Landgegenden begegnen wir vielen Wohnhäusern und Türmen, Villen und venezianischen Landhäusern, sowie behauenen Steintoren. Viele kretische Dörfer haben die Ölpressen, die Landhäuser mit Terrassen- oder Schrägdach erhalten.
In ihrer einfachsten Form bestehen die Häuser aus einem einzigen Raum, ich dem sich alle Funktionen vereinigen. Dieser Raum hat einen Eckkamin, der zum Kochen und zur Beheizung benutzt wird. Oft gibt es eine Erhöhung, die zum Schlafen benutzt wird, das Dachzimmer, und der darunterliegende Raum wird als Speicher benutzt. Die Hausbedeckung besteht aus Holzlatten. Wenn ein Anbau notwendig wird, wird ein hölzerner Stützbalken eingefügt.
In späteren Jahren wird der hölzerne Stützbalken durch einen steinernen, halbkreisförmigen Bogen (Kamara) ersetzt. So entsteht das kretische Bogenhaus , dem wir auf der ganzen Insel begegnen. Der Bogen trennt das Haus in zwei Teile. Während sich dieses Bogenhaus weiterentwickelt, wird ein zweiter Bogen hinzugegfügt, so dass ein doppelbögige Haus entsteht.
In der Hora Sfakion und der näheren Umgebung in Küstennähe hat sich aus dieser Form eine weitere herausgebildet, bei welcher Anbauten im rechten Winkel erfolgen und in der endgültigen Form zweistöckige Wohnhäuser entstehen. Hier wird die Ästhetik stärker beachtet, durch hölzernen Trennwände, größere, in starken Farben bemalte Türen und Fenster, Putz und Gipsverzierungen.
Hauptsächlich auf der Westseite der Insel haben die Häuser Ziegeldächer, sind meist zweistöckig mit einer hölzernen Innentreppe, die oben an einer Falltür endet, die zu den Schlafräumen führt. Der Hof – falls vorhanden – wird von hohen Pferchzäunen umgeben, deren Durchgang ein gebogenes Aussentor bildet.
Die Öffnungen sind groß und werden von behauenen Steinrahmen umgeben, an deren oberem Ende sich Steingesime als Regenschutz befinden. All diese Details wie auch das Tuffgestein, dass zum Schutz verschiedener Teile des Gebäudes benutzt wird, bezeugen einen starken venezianischen Einfluß auf die Volksarchitektur der Gegend.
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